Internetdays #3

Categories: Internet, SEO, web-development

Insgesamt sind die Internetdays eine wirklich nette Veranstaltungsreihe, die Internet-Marketing unerfahrenen Entscheidern aus dem Mittelstand doch recht viele Tips und Kniffs mit auf den Weg gibt. Es ist bei einem kostenlosen Angebot — in dem sogar “On Mass” Kaffe und ein Mittagsbuffet enthalten ist (belegte Brötchen) — natürlich auch ein wenig werbend. Die vorgestellten Möglichkeiten und Leistungen können natürlich am besten von den teilnehmenden Unternehmen abgewickelt werden ;) — keine Frage.

Thematisch war das Spektrum der ID3 doch recht weit gestreut und bot sogar mir — einem eMarketing Interessierten — einige kleine Details, von denen ich vorher noch nicht gelesen oder gehört habe. Eigentlich Interessant, da es sich u.A. auch um sowas triviales, wie die Platzierung des eigenen Unternehmens in Google Maps handelte.


Ferner war für mich eine der besten Aussagen gefallen, dass im Internet der Bedarf nicht mehr geweckt, sondern nur ausreichend gedeckt werden muss. Sicherlich ist diese Aussage aus SEO Sicht streitbar, aber sie unterstreicht genau meinen Eindruck über deutsche mittelständische Unternehmen, die das “Advertising” mit Mitteln der Sozial Networks oft sehr falsch angehen.

Dieser Eindruck entstand bei mir nicht aus dem bloßen Gefühl, sondern aus einer Beobachtung heraus, wie Werbebotschaften der deutschen “eCommercer” in Blogs (Kommentare — ich meine keinen direkten SPAM), auf Facebook und insbesondere auf Twitter (via Magpie) aussehen. Virale Werbung ist zwar in aller Munde, wird aber von einem doch recht großem Stückchen vom Kuchen des deutschen eCommerce absolut falsch angewandt. Viel zu groß sind die Ähnlichkeiten zu der klassischen Werbung, bei der eben die Bedarfsweckung an vorderster Stelle steht. Im Internet hingegen, sucht der “Googler” bereits nach einem Produkt oder Dienstleistung, er muss nicht mehr darauf Aufmerksam gemacht werden — wogegen ein Prospekt oder eine Werbebotschaft im Printmedium die Blicke auf sich ziehen muss.

Der Surfer hingegen möchte über sein gesuchtes Produkt möglichst gut informiert werden. Canon — sei nur ein völlig freies Beispiel — verkauft seine Produkte so gut, nicht weil die Canon.de Webseite diese so gut anpreist und durch Ihre werbenden Taktiken besonders im Auge des Käufers glänzt, sondern weil die User, die bereits ein Canon Produkt erworben haben zahlreich in diversen Portalen ihre meist positive Meinung zu den Produkten äußern und es Massenweise ausführliche Berichte zu allen Produkten im Netz existieren. Canon hat die Marke im Web also gar nicht mehr selbst im Griff, die User haben es. Canon steuert das Ganze nur noch mit vielen vorbildhaften Aktionen, wie bspw. einer vorzeitigen Veröffentlichung der neuesten Produkte für einen immer wieder wechselnden Kreis der “Vor-Berichterstatter” im Netz. Umfassende Informationen zum Produkt sind hier also auch vor der offiziellen Veröffentlichung vorhanden und kräftigen das Interesse der potentiellen Käufer bereits vor dem Kauf. Die Devise heißt dabei “Mediengerechtes Marketing”, was soviel bedeutet, dass jedes Medium unbedingt einer eigenen Marketingstrategie bedarf — soviel habe ich hier gelernt.

Mehrere Domains auf einer IP hosten (bspw. auf einem Hetzner Root Server)

Categories: Internet, Linux (Ubuntu)

Wer z.B. bei Hetzner einen Rootserver hat, der hat auch gleich mehrere IPs. Wem diese dennoch nicht ausreichen, oder wenn ein anderer Rootserver mit nur einer IP für Dich ackert, Du aber mehrere Domains darauf hosten möchtest, dann kannst Du Virtuelle Server in Betracht ziehen.

Virtuelle Server

Mit Apache2 lassen sich ziemlich einfach Virtuelle Server aufsetzen. Dazu bedarf es nicht einer virtuellen Maschine oder ähnlichem. Die komplette Verwaltung übernimmt ausschließlich der Apache.

Hierzu muss als aller erstes Apache mitgeteilt werden, welche IP ein virtueller Host sein soll. Das geschieht in der /etc/apache2/ports.conf. Syntax: NameVirtualHost IP:Port

NameVirtualHost 88.xxx.153.10:80
Listen 80

Die eingetragene IP ist jetzt also ein virtueller Host und lauscht auf verschiedene DNS Aufrufe.

Zudem muss in der /etc/apache2/sites-available/default die Vhost Beschreibung für diese IP hinterlegt werden. In dem folgendem Beispiel laufen (www.)domain1.com und (www.)domain2.com auf der gleichen IP. Je nach DNS wird dann entweder der ein oder der andere DocumentRoot aufgerufen:

<VirtualHost 88.xxx.153.10:80>
        ServerAdmin dite@domain1.com
        ServerName www.domain1.com
        DocumentRoot /var/www/domain1.com/
        <Directory />
               ...
        </Directory>
</VirtualHost>
<VirtualHost 88.xxx.153.10:80>
        ServerAdmin dite@domain1.com
        ServerName domain1.com
        DocumentRoot /var/www/domain1.com/
        <Directory />
               ...
        </Directory>
</VirtualHost>
<VirtualHost 88.xxx.153.10:80>
        ServerAdmin dite@domain2.com
        ServerName www.domain2.com
        DocumentRoot /var/www/domain2.com/
        <Directory />
               ...
        </Directory>
</VirtualHost>
<VirtualHost 88.xxx.153.10:80>
        ServerAdmin dite@domain2.com
        ServerName domain2.com
        DocumentRoot /var/www/domain2.com/
        <Directory />
               ...
        </Directory>
</VirtualHost>

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